Was ist Gestalttherapie und kommt sie für mich in Frage?

 

Gestalttherapie ist eine tiefenpsychologisch orientierte Gesprächstherapie. Sie hat nichts mit der körperlichen Gestalt zu tun. Am ehesten entspricht er dem Begriff Gestalt in der Formulierung „es nimmt Gestalt an“. Gestalt sind also Muster von Verhaltensweisen und Wesensausdrücken die darlegen können, was sich im Inneren des Klienten abspielt. Das Innere zeigt sich in äußeren Handlungen – egal was wir tun. Daher spricht der Mensch nicht nur mit Worten, sondern auch mit seinen Handlungen und ist in der Lage, sich zu offenbaren, wenn er ein Gegenüber hat, das ihn versteht. Ob dieses innere Wesen nun Ausdruck findet in Körperhaltung oder Aktivitäten wie Malen, Musik, Fantasie, kreatives Gestalten – die Gestalttherapie kann all diese Ausdrucksformen ebenso nutzen, wie ein „normales“ Gespräch.

 

Gerne nutze ich in der Gestaltarbeit aber auch Hypnose, Fantasiereisen, Imaginationen, kathatymes Bilderleben – je nach Interesse und Wunsch des Klienten

 

Methoden aus der Gestalttherapie können auch sehr gut in der Beratung eingesetzt werden. Gestalttherapie wird nicht von der Krankenkasse finanziert (im Gegensatz zu Ländern wie Österreich, Schweiz, USA usw), genauso wenig wie Hypnose. Dies, obwohl Gestalttherapie eine der bekanntesten tiefenpsychologisch orientierten Therapieformen ist. Leider wird aber in Deutschland nur Psychoanalyse und Verhaltenstherapie bezahlt.

Gestalttherapie eignet sich daher nicht für diagnostizierte psychische Erkrankungen. In diesen Fällen bitte ich, einen Facharzt oder Therapeuten aufzusuchen. Sehr wohl kann die Gestalttherapie aber die Behandlung eines Therapeuten oder Psychiaters unterstützen.

 



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